(Tag 341) Donnerstag, 11. Juli 2013: Hollywood-Tour mit unseren neuen deutschen Freunden

Heute haben wir bis 9 Uhr geschlafen, uns zu der Outdoor-Frühstücks-Bar begeben und festgestellt, dass am Tisch neben uns drei Typen sitzen, die deutsch sprechen. Wir konnten anhand des Akzents aber nicht feststellen von woher genau aus Deutschland sie sind, also hat die Neugierde gesiegt und wir haben sie angesprochen. Aus Wiesbaden seien sie… So sind wir also ein bisschen ins Gespräch gekommen- sie sind in der Nacht erst angekommen und hatten für heute eigentlich den gleichen Plan wie wir- zum Hollywood-Schild und noch mehr Sterne auf dem Walk of Fame finden ;) Da wir uns gegenseitig wohl alle sympathisch waren haben wir kurzerhand beschlossen, dass man das ganze ja auch zusammen machen kann.

Yves, Colin, Anton, Celina und ich zogen also los.

Als wir beim Lassie-Stern Fotos machen wollten hat uns so eine deutsche Tour-Verkäuferin („HalloichbindieAlexandraausNürnberg“) angesprochen und uns gar nicht mehr zu Wort kommen lassen. Sie wollte uns eine Sightseeing-Tour verkaufen und irgendwie hat sie das wohl auch geschafft, denn wenig später saßen wir schon ein einem kleinen Busschen mit offenen Fenstern und Sonnenverdeck und haben dem Tourguide mehr oder weniger aufmerksam zugehört ;)

Es ging erst mal den Hollywood Boulevard lang,  am Chinesischen Theater vorbei, in welchem irgendwelche Preise verliehen werden. Außerdem gab es dort auch das Dolby Theatre (Oskarverleihung?) und sämtliche Fuß- und Handabdrücke der Stars auf dem Boden. Leider durften wir nicht aussteigen, aber es war ja nicht allzu weit von unserem Hostel.

Unser erster Stopp war dann also auf einem Hügel gegenüber dem Hollywood-Schild. Die Aussicht über LA (mit dem ganzen Smog über der Stadt) war zwar schon sehr cool, aber es war doch auch etwas enttäuschend, wie weit man von dem Schild weg war…auf den Bildern sieht man den Schriftzug kaum. Es sei aber unmöglich, für Busse oder Autos, nahe an das Schild zu kommen…da müsse man schon laufen hat man uns erzählt.

 

Ein paar Minuten und gefühlte 500 Fotos später saßen wir wieder in dem Touri-Busschen in Richtung Beverly Hills. Uns wurde gezeigt wo und wie Stars wie Heidi Klum, Tom Cruise, Christina Aguilera, Steven Spielberg etc. hausen und sogar auch in welchem Haus Michael Jackson gestorben ist, was meiner Meinung nach eine etwas makabere Touristen-Attraktion darstellt…Naja auf jeden Fall habe ich mir gedacht ich hätte sicher auch nichts dagegen, in einem dieser Häuser zu wohnen- die waren schon ziemlich hammer!

Ein Stückchen weiter war dann schon der Rodeo Drive mit den ganzen abartig teuren Läden und Autos davor. Wenn man sich an den Film „Pretty Woman“ zurückerinnert erkennt man auch einige Shops wieder- unter anderem der, in dem sie zuerst so abgelehnt wird.

Auch das Beverly Hills Hotel, welches Vorlage für den Song „Hotel California“ ist, war eine Erwähnung wert.

Irgendwo auf einem Berg hat man auch noch das Haus gesehen, in welchem „Iron Man“ gedreht wurde uns welches eigens dafür gebaut wurde. Ebenfalls ziemlich cooles Teil.

Der Tourguide hat uns am einen Ende des Walk of Fame raus gelassen und wir sind von dort aus wieder  zurück zum Dolby Theatre, haben Sushi gegessen ($3 für 8 pieces in der Happy Hour!!) und sind danach den Sternen in Richtung Hostel gefolgt. Es war immer ein Highlight, wenn man jemand bekannten wie Johnny Depp oder Michael Jackson gefunden hat, da es doch erstaunlich viele Namen gibt, die ich noch niemals gehört habe, die aber wohl doch einen Stern auf dem Hollywood Boulevard wert sind…

 

Kurz vor unserem Hostel hat sich Colin getraut, sich beim Friseur für $10 die Haare schneiden zu lassen. Er hatte zwar so seine Bedenken, aber wir haben der Friseuse auch ordentlich dabei geholfen, seine Wünsche durchzusetzen…die arme war sicherlich ganz verwirrt durch uns verrückte Deutsche ;D An dieser Stelle möchte ich noch kurz anmerken, dass es sich jetzt schon so angefühlt hat, als kennen wir uns alle schon ewig, obwohl wir uns nur wenige Stunden zuvor zum ersten Mal gesehen hatten!

 

Da jedes Zimmer im Hostel auch eine eigene Küche hatte, wollten wir diesen Luxus ausnutzen und abends zusammen kochen. Also haben wir alle schnell geduscht und dann –sehr einfallsreich- Nudeln mit Tomatensoße gekocht. Zur Einstimmung auf morgen - wir wollten zum Malibu-Beach-haben wir natürlich Malibu getrunken ;) Ein Glück war Yves schon 21…

 

Das Hostel organisiert wohl auch immer Limo- und Club-Touren. Die Limousine hatte leider nur noch vier Plätze frei, aber dann sind wir halt mit den anderen 20 Leuten aus dem Hostel zum Club gelaufen. Der Club war riesig und mega voll, aber eigentlich ganz cool. Um 1:30 sind wir aber trotzdem schon wieder zum Hostel zurückgelaufen und wer hätte es nicht gedacht- wir haben natürlich noch mehr bekannte Sterne gefunden ;)

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